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Hier finden Sie viele interessante Beiträge rund um das Thema Leitungswasser, Wasserfilter und Harmonizer Produkte!

 

Top 5 Fragen

Ist Umkehrosmose das bessere Filterverfahren?

Die Meinungen über das optimale Filterverfahren gehen weit auseinander. Zu den Filterverfahren, die dem Wasser besonders wirkungsvoll und zuverlässig viele unerwünschte Stoffe entnehmen, zählen die Umkehrosmose und die Aktivkohleblock-Filtration. Vielfach wird behauptet, die Umkehrosmose sei dabei das bessere Filterverfahren. Auf das Wesentliche vereinfacht kann man jedoch sagen, daß die Umkehrosmose gegenüber der Aktivkohleblock- Filtration dem Wasser zusätzlich noch einen Großteil des Nitrats, Nitrits und der Mineralien entnimmt und ein hochgradig reines Wasser produziert. Doch ist das besser?


Wie schädlich sind Nitrat und Nitrit wirklich?
Nitrat selbst ist toxikologisch unbedenklich, es wird jedoch im Körper zum Teil in Nitrit umgewandelt und lagert sich dann an die roten Blutkörperchen an. Bei Kleinkindern kann dadurch die Blausucht hervorgerufen werden und diese sollten deshalb grundsätzlich kein Leitungswasser trinken. Beim erwachsenen Menschen ist das Nitrit durch verschiedene Wirkungssysteme weit weniger wirksam.


Tatsache ist jedoch: Die Nitrat- und Nitritbelastung durch feste Nahrung ist in der Regel um ein Vielfaches höher, als die Belastung durch Leitungswasser, dessen zulässige Höchstbelastung bei 50 mg Nitrat pro Liter liegt. Hauptquellen für Nitrat und Nitrit in der Nahrung sind Fleisch- und Wurstwaren (Nitritpökelsalz) und Gemüse. So kann beispielsweise 1 kg Kopfsalat, Weißkraut oder Spinat bis zu 3 g Nitrat enthalten. Um die gleiche Menge Nitrat durch Leitungswasser (beim Spitzenwert von 50 mg Nitrat pro Liter) aufzunehmen, müßte man etwa 60 Liter Wasser trinken.


Die Reduktion von Nitrat im Trinkwasser ist deshalb nur dann sinnvoll, wenn der Nitratgehalt tatsächlich sehr hoch ist (Ihr Wasserwerk gibt Auskunft) und wenn die Ernährung Nitratarm ist (keine Fleisch- und Wurstwaren, Gemüse nur aus biologischem Anbau, usw.). Ansonsten treibt man mit dem Wasser einen großen Aufwand, der unnötig ist oder mit der Ernährung wieder zunichte gemacht wird.


Sind Mineralien im Wasser schädlich?
Hier gibt es zwei Meinungen, die sich völlig widersprechen: Während nach der einen Meinung die Mineralien schädlich sind, weil sie sich im Körper ablagern und zur Verkalkung führen, sind sie nach der anderen Meinung wichtig zur Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen.


Was passiert eigentlich mit den Mineralien, wenn wir trinken? Die Mineralien gelangen in den Magen und reagieren dort mit der Magensäure zu einem Salz. Es kommen also gar keine Mineralien in den Körper, sondern Salze, die hervorragend wasserlöslich sind und vom Körper ganz leicht wieder ausgeschieden werden können. Wohl deshalb konnte bisher auch noch niemand einen wirklich wissenschaftlichen Beweis dafür vorlegen, daß sich Mineralien im Körper ablagern. Die sogenannte „Aderverkalkung” hat mit „Kalk” wenig zu tun, denn es handelt sich eigentlich um eine Aderverschlackung und findet seine Ursache in der Ernährung. Erstaunlich ist vielmehr, daß Quellen, die seit tausenden von Jahren für die Heilung aufgesucht werden (Baden-Baden in Deutschland, Pamukale in der Türkei und viele weitere) oft ein extrem hartes Wasser haben. Anscheinend haben gerade die Mineralien in diesen Heilwässern eine wohltuende oder heilende Wirkung. Realistisch gesehen ist die Mineralienversorgung des Körpers durch Trinkwasser aber eher zu vernachlässigen. Pflanzlich gebundene Mineralien sind sicher wesentlich hochwertiger und bedeutender für die Gesundheit.


Welche Wirkung hat hochgradig reines Wasser?
Auch hier gibt es zwei Meinungen: Auf der einen Seite wird argumentiert, daß hochgradig reines Wasser mehr Schlacken mitnehmen kann und den Körper besser reinigt. Auf der anderen Seite steht die Meinung, dass hochgradig reines Wasser auf Dauer und über lange Zeiträume auch wertvolle Stoffe aus dem Körper auslaugt und zu Mangelerscheinungen führt. Tatsache ist: Das Leben selbst ist in einer sehr stark mineral- und salzhaltigen Flüssigkeit entstanden, nämlich im Meer. Selbst ein Wasser mit einem normalen Mineralien- gehalt ist noch lange nicht gesättigt und kann zahlreiche Stoffe lösen (über 250 g Kochsalz pro Liter!). Außerdem gibt es so reines Wasser, wie von der Umkehrosmose, in der Natur praktisch nicht, denn die meisten Quellen bringen Wasser mit mehr oder weniger Mineralien hervor. Wasser mit einer ähnlichen Reinheit, Regenwasser, wird nicht getrunken, sondern versickert zunächst im Boden und kommt dann wieder zusammen mit Mineralien ans Licht. Wir können also mit Sicherheit davon ausgehen, daß ein normaler Gehalt an Mineralien im Wasser für das Leben normal und gut ist.


Der Versuch, Ernährungsfehler mit dem Trinken von hochgradig reinem Wasser zu korrigieren, beruhigt zwar das schlechte Gewissen gegenüber dem eigenen Körper, kann aber auf Dauer möglicherweise neue Probleme bereiten. Sinnvoll erscheint das Trinken von hochgradig reinem Wasser deshalb nur in Form einer Kur über 4 bis 8 Wochen. Hierfür sind hochwertige, salzarme Spezialwässer sehr gut geeignet.


Welche Nachteile hat die Umkehrosmose?
Ein bedeutender Nachteil der Umkehrosmose wird fast immer verschwiegen: Durch die Umkehrosmose sinkt der pH-Wert drastisch und das Wasser wird stark sauer. Bei verschiedenen Versuchen sank der pH-Wert von ca. 8 auf nur noch ca. 5,5 und von ca. 7 auf unter 5,0!
Umkehrosmose-Wasser ist so aggressiv, daß es viele Wasserleitungsrohre im Laufe der Zeit auflösen würde. Der saure pH-Wert des Osmose-Wassers kann reduziert werden, indem man es mit normalem Wasser (idealerweise mit einem Aktivkohleblock-Filter gefiltert) vermischt.


Tatsache ist: In der Natur gibt es kein Umkehrosmose-Wasser und es wird auch nicht von allen Menschen vertragen. Beachten sollte man, daß manchmal Umkehrosmose- Anlagen auch nur angeboten werden, weil damit gutes Geld verdient wird. Teilweise wird dabei noch mit unseriösen Wassertests gearbeitet, die dem Kunden eine angebliche Verschmutzung des Trinkwassers vortäuschen. Die bei diesen Tests erzeugten Verfärbungen, Flocken und Schaumteilchen kommen jedoch nicht vom Wasser, sondern von den Elektroden. Dies läßt sich leicht aufdecken, wenn etwas Salz in das reine Umkehrosmose-Wasser gestreut wird.


Welches Wasser ist empfehlenswert?
Wenn wir uns für den täglichen Durst die ursprüngliche Natur als Vorbild nehmen, dann stellt ein sauberes, vitales Wasser mit einem mittleren Mineraliengehalt das Ideal dar. Genau dieses Wasser kann man sich aus Leitungswasser mit einem Aktivkohleblock-Filter zusammen mit einem Wasser-Vitalisierer einfach und preiswert selbst produzieren.

Vertrauen Sie bei der Entscheidung für ein Filtersystem Ihrem gesunden Menschenverstand und Ihrem Gefühl. In der Regel findet das gesunde Leben nicht in den Extremen statt, sondern in der ausgewogenen Mitte!

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Fluoride

Aktivkohlefilter entnehmen dem Wasser keine Mineralien (Salze)!

Fluoride kommen in Form von Mineralien (Salze, die im Wasser gelöst sind) in der Natur vor und haben negativ geladene Ionen (Anionen).

Es gibt allerdings auch nicht ionische- und organische Verbindungen, wie z.B. Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs), Polytetrafluorethen (PTFE), Perfluorierte Tenside (PFT), die ebenfalls als Fuoride bezeichnet werden.

Mit großer Wahrscheinlichkeit liegt das Fluorid im Trinkwasser als anorganisches Salz vor (Grenzwert 1,5mg/l) und wird somit nicht entnommen.

Nicht ionische- oder organische Verbindungen, wie z.B. FKWs, PTFE, PFT werden entnommen!

In Deutschland wird das Trinkwasser nicht fluoridiert und hat somit nur einen geringen natürlichen Fluoridgehalt, der in diesen Mengen kein Problem darstellt.

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Ist die Wirkung eines Wasserwirblers spürbar?

Subjektiv wird gewirbeltes Wasser als "weicher" und "leichter trinkbar" beschrieben. Außerdem wird eine geänderte Struktur beim Kalk beobachtet. Erfahrungsgemäß müssen beispielsweise Wasserkocher seltener entkalkt werden.

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Wird auch Kalk herausgefiltert?

Nein, das Wasser behält seine natürliche Zusammensetzung an Mineralien, wie Calcium
und Magnesium. Da der Geschmack des Wassers stark von diesen Mineralien beeinflusst wird, bleibt dieser grundsätzlich gleich, wird aber deutlich frischer.

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Nitrat

Um Mineralien bzw. Salze wie Nitrat zu entnehmen bleibt nur Destillation, Ionentausch oder Umkehrosmose. Grundsätzlich sind unsere Aktivkohlefilter sehr leistungsfähig und entnehmen dem Leitungswasser, außer den bekannten Ablagerungen von Rohrleitungen auch viele andere Stoffe, u. a. Rückstände von Medikamenten, hormonähnliche Verbindungen, Chlor, Ozon, Fungizide, Pestizide, Herbizide, Blei, Kupfer und vieles mehr.
 
Die Adsorptionsfähigkeit von Aktivkohle bzgl. gelöster Substanzen ist im wesentlichen auf organische Substanzen fokussiert (C-H-Verbindungen). Es gibt aber auch nachgewiesene Zurückhaltung von anorganischen Stoffen wie Kupfer, Blei, Chlor usw. Aktivkohlefilter entnehmen dem Wasser aber keine Mineralien (Salze), somit bleibt das Wasser kalkhaltig, meist PH-neutral und der Leitwert unverändert!
 
Nitrate sind Salze und Ester. Sie liegen, wie Mineralien gelöst im Wasser als Ionen vor. Aktivkohlefilter können diese Stoffe nur bedingt entnehmen. Dies hängt u.a. davon ab in welcher Form sie vorliegen.
 
Nitrat selbst ist in den Größenordnungen der gesetzlichen Grenzwerte vollkommen ungiftig. Gefahr besteht für Säuglinge und für Menschen mit entarteter Darmflora durch die mögliche Bildung von Nitrit. In der Hauptsache aber dienen die Grenzwerte für Nitrat als Indikatorwerte für eine allgemeine Belastung der Trinkwasserquellen mit stickstoffhaltigen organischen Verschmutzungen, die von Aktivkohlefiltern entnommen werden (Aktivkohle entnimmt grundsätzlich alle organischen Verbindungen). Selbst im Flaschenwasser für Babys darf noch bis zu 10 mg/l Nitrat enthalten sein.

 

Der lt. Trinkwasserverordnung zulässige Wert liegt in Deutschland bei 50 mg/l (in der EU bei 25 mg/l)!
 
Bedenken richten sich weniger gegen Nitrat als gegen Nitrit, das durch Umwandlung aus Nitrat entstehen kann. Im Lebensmittel passiert das hauptsächlich bei langsamem Abkühlen und erneutem Aufwärmen von nitratreichen Lebensmitteln wie Spinat. Nitrit ist auch enthalten in gepökelten Fleischwaren wie Salami, roher Schinken und Kasseler. Denn Nitrit ist Bestandteil des Pökelsalzes.

Für das Trinkwasser müsste vorab geklärt werden, ob es überhaupt belastet ist und wenn ja - wie hoch der Wert ist. Der Wert kann beim Wasserversorger erfragt werden. 

 

NITRATWERTE IM VERGLEICH

Trinkwasser (Grenzwert) 50 mg/l
Spinat 2.000 mg/kg
Kopfsalat 2.500 mg/kg
Kartoffeln 56 mg/kg
Käse 35 mg/kg
Gurken 200 mg/kg
Rote Rüben 3.000 mg/kg
Eissalat 1.100 mg/kg
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Neue Fragen

Ist Leitungswasser das bestmögliche Wasser?

Leitungswasser ist ein Produkt und dessen Herstellung ist ein Kompromiss aus Qualität und Kosten. Verständlich, denn von etwa 130 Litern Leitungswasser, die in Deutschland pro Person am Tag verbraucht werden, werden nur ungefähr 4 Liter zum Trinken und Kochen genutzt. Vom Leitungswasser werden also etwa 97 % als Brauchwasser genutzt: für Spülung, Bad, Körperpflege, Geschirr, Garten, Putzen, usw.

Wer möchte die hohen Kosten dafür tragen, Leitungswasser in bestmöglicher Qualität bereitzustellen, wenn davon der größte Teil noch nicht einmal getrunken wird?

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Enthält Wasser aus der Leitung keine Schadstoffe?

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) schreibt verbindliche Grenzwerte für eine ganze Reihe von möglichen Stoffen vor, die im Wasser regelmäßig vorkommen können. Sind diese Stoffe deswegen nicht im Wasser? Doch, allerdings in einer Konzentration, die unter den Grenzwerten liegt. Dabei sollten manche Stoffe besser gar nicht im Wasser vorhanden sein, beispielsweise Kupfer und Blei.

Außerdem können im Leitungswasser viele weitere Stoffe vorkommen, die von der Trinkwasserverordnung nicht berücksichtigt werden!

Wie hoch sind Ihre persönlichen Grenzwerte?

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Haben die Leitungen einen Einfluss auf die Wasserqualität?

Die Leitungen, durch die das Wasser vom Wasserwerk bis zu Ihrem Haus fliesst, können nicht nur sehr lang sein, sondern auch sehr alt. Wenn sie wüssten, wie solch ein Wasserrohr von innen aussieht, würden Sie vielleicht kein Leitungswasser mehr trinken.

Während die Wasserversorger bis zum Hausanschluß die Verantwortung für das Wasser tragen, ist im Haus der Eigentümer zuständig. Gerade auf den letzten Metern kann Leitungswasser mit kritischen Materialien in Kontakt kommen oder mit Keimen belastet werden. Besonders problematisch ist dabei die Stagnation, also das lange Stehen des Wassers in den Leitungen.

Wissen Sie, aus welchem Material und in welchem Zustand die Wasserleitungen in ihrem Haus sind?

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Schmeckt Ihnen Leitungswasser?

Viele Menschen trinken kein Leitungswasser. Dafür haben sie die unterschiedlichsten Gründe. Manche misstrauen der Qualität und manchen schmeckt es nicht.

Die Mineralwasserindustrie bietet Wasser in Flaschen als Ersatz und wirbt mit viel Aufwand dafür. Doch ist das wirklich die beste Lösung? Leitungswasser kann gut schmecken, wenn die geschmacksstörenden Stoffe entnommen werden.

Schleppen Sie vielleicht Flaschen, weil Sie das Wasser aus der Leitung nicht mögen?

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Können Wasserwerke alle Schadstoffe zurückhalten?

Zahlreiche chemische Verbindungen unserer hochentwickelten Industrie sind schwer biologisch abbaubar. Beispielsweise optische Aufheller und Duftstoffe aus Waschmitteln, Pestizidrückstände aus der Land- und Bauwirtschaft oder die bereits erwähnten Medikamentenrückstände.

Herkömmliche Wasserwerkstechnik kann diese Stoffe nicht vollständig zurückhalten und eine Nachrüstung wäre für die etwa 6.000 Wasserwerke in Deutschland extrem teuer.

Wie finden Sie stattdessen die Idee, in der eigenen Küche ein kleines „Wasserwerk“ zu nutzen, um zumindest das Trinkwasser in eine bessere Qualität zu bringen?

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