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Hier finden Sie viele interessante Beiträge rund um das Thema Leitungswasser, Wasserfilter und Harmonizer Produkte!

 

Wasserfilter

Wird auch Kalk herausgefiltert?

Nein, das Wasser behält seine natürliche Zusammensetzung an Mineralien, wie Calcium
und Magnesium. Da der Geschmack des Wassers stark von diesen Mineralien beeinflusst wird, bleibt dieser grundsätzlich gleich, wird aber deutlich frischer.

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Ändert sich der Geschmack durch die Filterung?

Die Filter entnehmen viele unerwünschte Stoffe, die vom Wasserwerk nicht entfernt werden oder
aus den Leitungen stammen. Dadurch schmeckt das Wasser insgesamt besser und frischer.

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Ist die Wirkung der Wasserfilterung optisch sichtbar?

Das hängt von der Zusammensetzung des Wassers ab. Oft fällt auf, dass im Wasserkocher bei gefiltertem Wasser der abgesetzte Kalk schneeweiß ist. Auch sind die Filtereinsätze nach mehreren Monaten deutlich verfärbt. Die meisten unerwünschten Stoffe sind jedoch für bloße Augen unsichtbar...

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Kann ein Wasserhahnfilter an jeden Wasserhahn angeschlossen werden?

An allen gängigen Armaturen und Wasserhähnen ist der Anschluss möglich, wenn kein druckloser Boiler (Nieder- druckboiler) oder druckloser Durchlauferhitzer unter der Spüle installiert ist und wenn die Armatur keine Schlauchbrause besitzt.

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Braucht man für die Installation eines Wasserhahnfilters einen Fachmann?

Auftischfilter sind einfach anzuschließen. Dafür wird nur der Siebauslass von der Armatur abgeschraubt und das spezielle Umlenkventil vom Filtersystem angeschraubt. Besitzt die Armatur ein ungewöhnliches Gewinde, sind passende Adapter als Zubehör lieferbar.

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Kann ein Untertischfilter an jeder Spüle angeschlossen werden?

Grundsätzlich ja, wenn ausreichend Platz vorhanden ist (mindestens ca. 310 x 335 x 90 mm).
Ein Wandhalter liegt bei, doch das Filtergehäuse kann auch einfach hingestellt oder liegend installiert werden.

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Braucht man für die Installation eines Untertischfilters einen Fachmann?

Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie die Montage üblicherweise in 30 - 60 Minuten selbst erledigen. Eine ausführliche Anleitung liegt dem Filtersystem bei und viele Nutzer installieren einfach selbst. Zur Sicherheit empfehlen wir zusätzlich einen AquaStop.

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Ist Umkehrosmose das bessere Filterverfahren?

Die Meinungen über das optimale Filterverfahren gehen weit auseinander. Zu den Filterverfahren, die dem Wasser besonders wirkungsvoll und zuverlässig viele unerwünschte Stoffe entnehmen, zählen die Umkehrosmose und die Aktivkohleblock-Filtration. Vielfach wird behauptet, die Umkehrosmose sei dabei das bessere Filterverfahren. Auf das Wesentliche vereinfacht kann man jedoch sagen, daß die Umkehrosmose gegenüber der Aktivkohleblock- Filtration dem Wasser zusätzlich noch einen Großteil des Nitrats, Nitrits und der Mineralien entnimmt und ein hochgradig reines Wasser produziert. Doch ist das besser?


Wie schädlich sind Nitrat und Nitrit wirklich?
Nitrat selbst ist toxikologisch unbedenklich, es wird jedoch im Körper zum Teil in Nitrit umgewandelt und lagert sich dann an die roten Blutkörperchen an. Bei Kleinkindern kann dadurch die Blausucht hervorgerufen werden und diese sollten deshalb grundsätzlich kein Leitungswasser trinken. Beim erwachsenen Menschen ist das Nitrit durch verschiedene Wirkungssysteme weit weniger wirksam.


Tatsache ist jedoch: Die Nitrat- und Nitritbelastung durch feste Nahrung ist in der Regel um ein Vielfaches höher, als die Belastung durch Leitungswasser, dessen zulässige Höchstbelastung bei 50 mg Nitrat pro Liter liegt. Hauptquellen für Nitrat und Nitrit in der Nahrung sind Fleisch- und Wurstwaren (Nitritpökelsalz) und Gemüse. So kann beispielsweise 1 kg Kopfsalat, Weißkraut oder Spinat bis zu 3 g Nitrat enthalten. Um die gleiche Menge Nitrat durch Leitungswasser (beim Spitzenwert von 50 mg Nitrat pro Liter) aufzunehmen, müßte man etwa 60 Liter Wasser trinken.


Die Reduktion von Nitrat im Trinkwasser ist deshalb nur dann sinnvoll, wenn der Nitratgehalt tatsächlich sehr hoch ist (Ihr Wasserwerk gibt Auskunft) und wenn die Ernährung Nitratarm ist (keine Fleisch- und Wurstwaren, Gemüse nur aus biologischem Anbau, usw.). Ansonsten treibt man mit dem Wasser einen großen Aufwand, der unnötig ist oder mit der Ernährung wieder zunichte gemacht wird.


Sind Mineralien im Wasser schädlich?
Hier gibt es zwei Meinungen, die sich völlig widersprechen: Während nach der einen Meinung die Mineralien schädlich sind, weil sie sich im Körper ablagern und zur Verkalkung führen, sind sie nach der anderen Meinung wichtig zur Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen.


Was passiert eigentlich mit den Mineralien, wenn wir trinken? Die Mineralien gelangen in den Magen und reagieren dort mit der Magensäure zu einem Salz. Es kommen also gar keine Mineralien in den Körper, sondern Salze, die hervorragend wasserlöslich sind und vom Körper ganz leicht wieder ausgeschieden werden können. Wohl deshalb konnte bisher auch noch niemand einen wirklich wissenschaftlichen Beweis dafür vorlegen, daß sich Mineralien im Körper ablagern. Die sogenannte „Aderverkalkung” hat mit „Kalk” wenig zu tun, denn es handelt sich eigentlich um eine Aderverschlackung und findet seine Ursache in der Ernährung. Erstaunlich ist vielmehr, daß Quellen, die seit tausenden von Jahren für die Heilung aufgesucht werden (Baden-Baden in Deutschland, Pamukale in der Türkei und viele weitere) oft ein extrem hartes Wasser haben. Anscheinend haben gerade die Mineralien in diesen Heilwässern eine wohltuende oder heilende Wirkung. Realistisch gesehen ist die Mineralienversorgung des Körpers durch Trinkwasser aber eher zu vernachlässigen. Pflanzlich gebundene Mineralien sind sicher wesentlich hochwertiger und bedeutender für die Gesundheit.


Welche Wirkung hat hochgradig reines Wasser?
Auch hier gibt es zwei Meinungen: Auf der einen Seite wird argumentiert, daß hochgradig reines Wasser mehr Schlacken mitnehmen kann und den Körper besser reinigt. Auf der anderen Seite steht die Meinung, dass hochgradig reines Wasser auf Dauer und über lange Zeiträume auch wertvolle Stoffe aus dem Körper auslaugt und zu Mangelerscheinungen führt. Tatsache ist: Das Leben selbst ist in einer sehr stark mineral- und salzhaltigen Flüssigkeit entstanden, nämlich im Meer. Selbst ein Wasser mit einem normalen Mineralien- gehalt ist noch lange nicht gesättigt und kann zahlreiche Stoffe lösen (über 250 g Kochsalz pro Liter!). Außerdem gibt es so reines Wasser, wie von der Umkehrosmose, in der Natur praktisch nicht, denn die meisten Quellen bringen Wasser mit mehr oder weniger Mineralien hervor. Wasser mit einer ähnlichen Reinheit, Regenwasser, wird nicht getrunken, sondern versickert zunächst im Boden und kommt dann wieder zusammen mit Mineralien ans Licht. Wir können also mit Sicherheit davon ausgehen, daß ein normaler Gehalt an Mineralien im Wasser für das Leben normal und gut ist.


Der Versuch, Ernährungsfehler mit dem Trinken von hochgradig reinem Wasser zu korrigieren, beruhigt zwar das schlechte Gewissen gegenüber dem eigenen Körper, kann aber auf Dauer möglicherweise neue Probleme bereiten. Sinnvoll erscheint das Trinken von hochgradig reinem Wasser deshalb nur in Form einer Kur über 4 bis 8 Wochen. Hierfür sind hochwertige, salzarme Spezialwässer sehr gut geeignet.


Welche Nachteile hat die Umkehrosmose?
Ein bedeutender Nachteil der Umkehrosmose wird fast immer verschwiegen: Durch die Umkehrosmose sinkt der pH-Wert drastisch und das Wasser wird stark sauer. Bei verschiedenen Versuchen sank der pH-Wert von ca. 8 auf nur noch ca. 5,5 und von ca. 7 auf unter 5,0!
Umkehrosmose-Wasser ist so aggressiv, daß es viele Wasserleitungsrohre im Laufe der Zeit auflösen würde. Der saure pH-Wert des Osmose-Wassers kann reduziert werden, indem man es mit normalem Wasser (idealerweise mit einem Aktivkohleblock-Filter gefiltert) vermischt.


Tatsache ist: In der Natur gibt es kein Umkehrosmose-Wasser und es wird auch nicht von allen Menschen vertragen. Beachten sollte man, daß manchmal Umkehrosmose- Anlagen auch nur angeboten werden, weil damit gutes Geld verdient wird. Teilweise wird dabei noch mit unseriösen Wassertests gearbeitet, die dem Kunden eine angebliche Verschmutzung des Trinkwassers vortäuschen. Die bei diesen Tests erzeugten Verfärbungen, Flocken und Schaumteilchen kommen jedoch nicht vom Wasser, sondern von den Elektroden. Dies läßt sich leicht aufdecken, wenn etwas Salz in das reine Umkehrosmose-Wasser gestreut wird.


Welches Wasser ist empfehlenswert?
Wenn wir uns für den täglichen Durst die ursprüngliche Natur als Vorbild nehmen, dann stellt ein sauberes, vitales Wasser mit einem mittleren Mineraliengehalt das Ideal dar. Genau dieses Wasser kann man sich aus Leitungswasser mit einem Aktivkohleblock-Filter zusammen mit einem Wasser-Vitalisierer einfach und preiswert selbst produzieren.

Vertrauen Sie bei der Entscheidung für ein Filtersystem Ihrem gesunden Menschenverstand und Ihrem Gefühl. In der Regel findet das gesunde Leben nicht in den Extremen statt, sondern in der ausgewogenen Mitte!

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TDS Messgeräte & Mikro-Siemenswert

Mit TDS Messgeräten wird der Leitwert in μS/cm (Mikro-Siemens pro cm) gemessen und dann automatisch in ppm (Parts per Million) umgerechnet.
TDS oder Total Dissolved Solids (gesamte gelöste Feststoffe) gibt also nur die Konzentration der gesamten gelösten Ionen (Gesamtsalzgehalt) im Wasser an.

Das Gerät kann keine Stoffe im Wasser analysieren!

Die Leitfähigkeit sagt NICHTS über die Qualität oder eine evtl. vorliegende Schadstoffbelastung aus, sondern es handelt sich um eine quantitative Messung, d.h., nur die Menge und nicht die Art der gelösten Ionen wird ermittelt.
Diese Messgeräte werden hauptsächlich in Verbindung mit Umkehr-Osmose- Anlagen verwendet, um damit die Leistungsfähigkeit der Filtermembrane feststellen zu können. Denn eine nachlassende bzw. defekte Membrane lässt die sonst zurückgehaltenen Ionen durch und somit steigt der Leitwert, der dann wieder in ppm umgerechnet angezeigt wird.


Bei Messungen der elektrischen Leitfähigkeit (EC) und von gelösten Feststoffen (TDS) kommt es meist zu höheren Messwerten gegenüber dem ungefilterten Wasser. Das liegt zum einen an den Messtoleranzen und zum anderen spielt auch die Kalibrierung sowie die Temperatur eine große Rolle. Ausserdem sind u.a. die im Wasser ungelösten Bestandteile mineralischen Ursprungs (also z.B. Kalkpartikel) nicht mehr vorhanden. Deshalb kann der Strom im gefilterten Wasser manchmal auch etwas besser fließen und es wird ein leicht höherer Wert ermittelt, die Unterschiede der Werte sind jedoch sehr gering.

 

Aktivkohlefilter können dem Wasser weder Mineralien entnehmen noch hinzufügen, somit bleibt das Wasser kalkhaltig, meist PH-neutral und der Leitwert wird nicht reduziert!

 

Hier einige Informationen zur elektrischen Leitfähigkeit (EC): Die elektrische Leitfähigkeit bezeichnet die Menge der gelösten Ladungen im Wasser und damit den Ionengehalt (positive Kationen und negative Anionen).
Die Höhe des Ionengehalts spiegelt dabei die Stärke der elektrischen Leitfähigkeit wider, sprich je mehr Ionen sich im Wasser befinden, desto besser leitet es den Strom. Daher auch die Bezeichnung „elektrische Leitfähigkeit“!
Ionen sind Träger elektrischer Ladungen und können je nach Zustand, positiv oder negativ, zu den entsprechenden Gegenpolen wandern. Die im Wasser gelösten Härtebildner sind Ionenverbindungen mit unterschiedlicher Wertigkeit (Na+, Ca2+, OH-, Cl- etc.). Taucht man nun zwei an einer Gleichstromquelle angeschlossenen Elektroden ins Wasser, wandern die positiven Kationen zum negativen Pol (Kathode) und die negativen Anionen zum positiven Pol (Anode).
Durch dieses Schließen des Stromkreises über die im Wasser gelösten Stoffe, fließt ein leichter elektrischer Strom, der gemessen werden kann. Da die Ionenwanderung auch von der Viskosität des Wassers und damit der Temperatur abhängig ist, misst man die elektrische Leitfähigkeit normgemäß stets bei 25°C.

Gemessen wird die elektrische Leitfähigkeit in der Einheit Siemens pro Meter (S/ m), dieser Wert ist wegen der oftmals geringen Werte zu groß, so dass die Leitfähigkeit meist in Mikrosiemens pro Zentimeter (μS/cm) angegeben wird (ein Mikrosiemens entspricht einem millionstel Siemens - 1 μS = 10-6 S).

In unserem Leitungswasser sind es also die gelösten Salze, die Ionen bilden und so für die elektrische Leitfähigkeit verantwortlich sind, hauptsächlich sind dies die Härtebildner Calcium und Magnesium (Kationen) und die dazugehörenden Anionen wie Hydrogencarbonate, Sulfate und Chloride.
Je mehr dieser Härtebildner im Wasser gelöst sind, um so höher ist der Leitwert! Lt. Trinkwasserverordnung darf unser Leitungswasser bis zu 2500 μS/cm haben. Vollentsalztes bzw. destilliertes Wasser hat eine Leitfähigkeit von nahezu null (genau sind es 0,055 μS/cm).

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