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Hier finden Sie viele interessante Beiträge rund um das Thema Leitungswasser, Wasserfilter und Harmonizer Produkte!

 

Wasserfilter

Aktivkohle als Filtermedium

Als Filtermedium bietet sich vor allem Aktivkohle an, dessen Filtervermögen sehr breit und wissenschaftlich gut gesichert ist. Aktivkohle wird bereits seit Jahrtausenden genutzt, um unerwünschte Stoffe aus Wasser zu entnehmen. Filter mit Aktivkohle werden in Wasserwerken, in Industrie- und Gewerbebetrieben, sowie in zahlreichen Haushalten weltweit eingesetzt.

Was ist ein Aktivkohle-Blockfilter und wie funktioniert er?

Aktivkohle besteht aus einem unregelmäßig angeordneten Kristallgitter von Kohlenstoffatomen. Diese wahllos verschobenen Gitterebenen haben sehr poröse Strukturen und damit große innere Oberflächen. Aktivkohle ist bis heute das Material mit den stärksten adsorptiven Eigenschaften sowie der größten inneren adsorptiv wirksamen Oberfläche, das je gefunden wurde. Die Poren sind wie bei einem Schwamm untereinander verbunden (offenporig).

Aktivkohle für Wasserfilter kann aus verkokten Schalen der Kokosnuss oder von bestimmten Harthölzern, sowie aus Steinkohle hergestellt werden. (Verkoken nennt man ein Verfahren, bei dem ein stark kohlenstoffhaltiger Brennstoff unter Sauerstoffabschluss mit Wärme behandelt wird.)

Diese Kohle wird mit verschiedenen Verfahren aktiviert (beispielsweise in speziellen Öfen mit über 800 °C heißem Wasserdampf), um die Poren zu öffnen. Die fertige Aktivkohle liegt dann in Form von Granulat oder als Pulver vor und kann in einem Filterelement eingesetzt werden.

Um die Leistungsfähigkeit deutlich zu steigern, wurden feste Filterelemente entwickelt. Bei diesen wird feinstes AktivkohlePulver mit speziellem Bindemittel und teilweise weiteren Zusätzen zu einem festen „Block“ geformt. Daher stammt auch die Bezeichnung „Blockfilter“.

Der Vorteil liegt darin, dass das Wasser nicht nur um das Aktivkohle-Granulat herumfließt, sondern durch die feinen Kanäle im Inneren des Aktivkohle-Blockfilters geleitet wird und so optimal mit der riesigen Oberflächenstruktur in engsten Kontakt kommt.

Weit verbreitet zur Herstellung von Blockfiltern ist das „Extrudieren“, bei dem die Komponenten zusammen erhitzt werden und dann der flüssige „Brei“ in die gewünschte Form gebracht wird – grob vergleichbar mit der Herstellung von Nudeln.

Eine Alternative dazu ist das „Sintern“, bei dem die Komponenten in Formen gefüllt und im Ofen gebacken werden – grob vergleichbar mit der Herstellung von Brot. Sintern ist aufwendiger in der Fertigung, bietet jedoch verschiedene Vorteile. Beispielsweise kann der Anteil an Bindemittel geringer und damit der Anteil an Filtermedien (Aktivkohle) zugunsten besserer Filtereigenschaften höher sein. Außerdem lässt sich die Gleichmäßigkeit des Filterblocks zuverlässiger steuern, was wesentlich zur Zuverlässigkeit und Qualität beiträgt.

Bei einem Aktivkohle-Blockfilter ergänzen sich drei unterschiedliche Prinzipien in ihrer Wirkung:

1. Die mechanische Wirkung
Aktivkohle-Blockfilter halten wie ein Sieb alle Partikel zurück, die größer als ihre Poren sind.

Diese mechanische Wirkung filtert beispielsweise: Bakterien, Kryptosporidien (einzellige Parasiten), Giardien (Dünndarm-Parasiten), Schwebeteile und Sand, Rostpartikel, Asbestfasern, Mikroplastik, usw.

Um eine noch feinere und zuverlässigere Partikelfilterung zu erreichen, als es mit reinen Aktivkohlefiltern möglich wäre, nutzen manche Filtereinsätze zusätzlich eine zweite Filterstufe in Form einer Hohlfaser-Membran.

2. Die katalytische Wirkung
Bestimmte Stoffe, die kleiner als die Poren des Filters sind, kann Aktivkohle mit seiner katalytischen Wirkung umwandeln. Diese Stoffe liegen anschließend nicht mehr in ihrer ursprüng- lichen Form vor. Durch die katalytische Wirkung wird zum Beispiel der unangenehme Geschmack von gechlortem Wasser beseitigt.

Aktivkohle ist hinsichtlich der katalytischen Wirkung sehr leistungsfähig, da sie sich dabei nur wenig verbraucht. Mit der katalytischen Wirkung werden dem Wasser beispielsweise Chlor, CKWs, FCKWs entnommen.

3. Die adsorptive Wirkung
Bestimmte Stoffe, die kleiner als die Poren des Filters sind, kann Aktivkohle mit seiner adsorptiven Wirkung aufnehmen. Bei der Adsorption lagern sich die Stoffe an der Aktivkohle an und bleiben haften. Die Kräfte, die diese Anhaftung verursachen sind keine chemische Bindungen, sondern Van-der- Waals-Kräfte, die ähnlich wie Magnetkräfte auf verschiedene Stoffe wirken. Aktivkohle hat die größte Adsorptionskraft aller bekannten Stoffe und eignet sich deshalb besonders gut als Filtermedium.

Van-der-Waals-Kräfte sind zwar sehr stark, wirken allerdings nur bei sehr geringem Abstand. Maßgeblich für die adsorptive Wirkung ist deshalb die Nähe zur Kontaktfläche, sowie die Geschwindigkeit, mit der das Wasser daran vorbeifließt.

Je feiner ein Aktivkohlefilter ist und je langsamer das Wasser durch ihn hindurchfliesst, umso besser ist die adsorptive Filterung. Hier kommt ein Vorteil von Blockfiltern zum Tragen, denn diese besitzen vergleichsweise besonders feine Poren und bremsen den Wasserdurchfluss.

Mit seiner adsorptiven Wirkung kann ein Aktivkohlefilter organische Stoffe (Kohlenstoff-Verbindungen) und einige weitere Stoffe binden, die im Wasser für den menschlichen Genuss unerwünscht sind, beispielsweise: Blei, Kupfer, Pestizide, Herbizide, Fungizide, Hormonrückstände, Medikamentenrückstände, geruchs- und geschmacksstörende Stoffe.

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Ändert sich der Geschmack des Leitungswassers durch die Filterung?

Die Filter entnehmen viele unerwünschte Stoffe, die vom Wasserwerk nicht entfernt werden oder
aus den Leitungen stammen. Dadurch schmeckt das Wasser insgesamt besser und frischer.

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Ist die Wirkung der Wasserfilterung optisch sichtbar?

Das hängt von der Zusammensetzung des Wassers ab. Oft fällt auf, dass im Wasserkocher bei gefiltertem Wasser der abgesetzte Kalk schneeweiß ist. Auch sind die Filtereinsätze nach mehreren Monaten deutlich verfärbt. Die meisten unerwünschten Stoffe sind jedoch für bloße Augen unsichtbar.

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Kalk im Trinkwasser

Der Kalkgehalt unseres Trinkwassers – allgemein als Härtegrad bezeichnet – unter­scheidet sich von Region zu Region.

Verbraucher, die besonders kalkhaltiges Leitungswasser haben, fragen sich vielleicht, ob der Genuss gesundheitsschädlich sein kann?

Diese Fragen können wir ganz klar mit Nein beantworten.

Oft wird fälschlicherweise behauptet, hartes Wasser würde zur Verkalkung der Arterien führen.
Hier sind sich allerdings alle Experten einig: Die Aufnahme von Kalk über das Wasser und die Verkalkung der Herzkranzgefäße stehen in keinem Zusammenhang – so beispielsweise Prof. Dr. med. Klepzig in einem Beitrag der Deutschen Herzstiftung.

Das Trinken von hartem Wasser ist vollkommen harmlos, denn Kalk besteht aus den Mineralstoffen Calcium und Magnesium. Beide Mineralien sind für den menschlichen Körper essenziell.

Die ärgerlichen Ablagerungen, die man beispielsweise im Wasserkocher findet, bezeichnet man als Kesselstein. Dieser kann in unserem Körper gar nicht entstehen.

Damit sich Kesselstein bildet, muss das Wasser nämlich auf über 60°C erhitzt werden. Erst dann entweicht das Kohlendioxid und aus dem Calciumbicarbonat wird das schwerlösliche Calciumcarbonat. Übrig bleiben hartnäckige, weiße Ablagerungen bzw. Kalk.

Kalkhaltiges Wasser mag in vielen Bereichen eher lästig sein. Doch unserem Organismus schadet es keineswegs. Wer hartes Leitungswasser hat, kann dieses also unbesorgt trinken.

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Ist Umkehrosmose das bessere Filterverfahren?

Die Meinungen über das optimale Filterverfahren gehen weit auseinander. Zu den Filterverfahren, die dem Wasser besonders wirkungsvoll und zuverlässig viele unerwünschte Stoffe entnehmen, zählen die Umkehrosmose und die Aktivkohleblock-Filtration. Vielfach wird behauptet, die Umkehrosmose sei dabei das bessere Filterverfahren. Auf das Wesentliche vereinfacht kann man jedoch sagen, daß die Umkehrosmose gegenüber der Aktivkohleblock- Filtration dem Wasser zusätzlich noch einen Großteil des Nitrats, Nitrits und der Mineralien entnimmt und ein hochgradig reines Wasser produziert. Doch ist das besser?


Wie schädlich sind Nitrat und Nitrit wirklich?
Nitrat selbst ist toxikologisch unbedenklich, es wird jedoch im Körper zum Teil in Nitrit umgewandelt und lagert sich dann an die roten Blutkörperchen an. Bei Kleinkindern kann dadurch die Blausucht hervorgerufen werden und diese sollten deshalb grundsätzlich kein Leitungswasser trinken. Beim erwachsenen Menschen ist das Nitrit durch verschiedene Wirkungssysteme weit weniger wirksam.


Tatsache ist jedoch: Die Nitrat- und Nitritbelastung durch feste Nahrung ist in der Regel um ein Vielfaches höher, als die Belastung durch Leitungswasser, dessen zulässige Höchstbelastung bei 50 mg Nitrat pro Liter liegt. Hauptquellen für Nitrat und Nitrit in der Nahrung sind Fleisch- und Wurstwaren (Nitritpökelsalz) und Gemüse. So kann beispielsweise 1 kg Kopfsalat, Weißkraut oder Spinat bis zu 3 g Nitrat enthalten. Um die gleiche Menge Nitrat durch Leitungswasser (beim Spitzenwert von 50 mg Nitrat pro Liter) aufzunehmen, müßte man etwa 60 Liter Wasser trinken.


Die Reduktion von Nitrat im Trinkwasser ist deshalb nur dann sinnvoll, wenn der Nitratgehalt tatsächlich sehr hoch ist (Ihr Wasserwerk gibt Auskunft) und wenn die Ernährung Nitratarm ist (keine Fleisch- und Wurstwaren, Gemüse nur aus biologischem Anbau, usw.). Ansonsten treibt man mit dem Wasser einen großen Aufwand, der unnötig ist oder mit der Ernährung wieder zunichte gemacht wird.


Sind Mineralien im Wasser schädlich?
Hier gibt es zwei Meinungen, die sich völlig widersprechen: Während nach der einen Meinung die Mineralien schädlich sind, weil sie sich im Körper ablagern und zur Verkalkung führen, sind sie nach der anderen Meinung wichtig zur Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen.


Was passiert eigentlich mit den Mineralien, wenn wir trinken? Die Mineralien gelangen in den Magen und reagieren dort mit der Magensäure zu einem Salz. Es kommen also gar keine Mineralien in den Körper, sondern Salze, die hervorragend wasserlöslich sind und vom Körper ganz leicht wieder ausgeschieden werden können. Wohl deshalb konnte bisher auch noch niemand einen wirklich wissenschaftlichen Beweis dafür vorlegen, daß sich Mineralien im Körper ablagern. Die sogenannte „Aderverkalkung” hat mit „Kalk” wenig zu tun, denn es handelt sich eigentlich um eine Aderverschlackung und findet seine Ursache in der Ernährung. Erstaunlich ist vielmehr, daß Quellen, die seit tausenden von Jahren für die Heilung aufgesucht werden (Baden-Baden in Deutschland, Pamukale in der Türkei und viele weitere) oft ein extrem hartes Wasser haben. Anscheinend haben gerade die Mineralien in diesen Heilwässern eine wohltuende oder heilende Wirkung. Realistisch gesehen ist die Mineralienversorgung des Körpers durch Trinkwasser aber eher zu vernachlässigen. Pflanzlich gebundene Mineralien sind sicher wesentlich hochwertiger und bedeutender für die Gesundheit.


Welche Wirkung hat hochgradig reines Wasser?
Auch hier gibt es zwei Meinungen: Auf der einen Seite wird argumentiert, daß hochgradig reines Wasser mehr Schlacken mitnehmen kann und den Körper besser reinigt. Auf der anderen Seite steht die Meinung, dass hochgradig reines Wasser auf Dauer und über lange Zeiträume auch wertvolle Stoffe aus dem Körper auslaugt und zu Mangelerscheinungen führt. Tatsache ist: Das Leben selbst ist in einer sehr stark mineral- und salzhaltigen Flüssigkeit entstanden, nämlich im Meer. Selbst ein Wasser mit einem normalen Mineralien- gehalt ist noch lange nicht gesättigt und kann zahlreiche Stoffe lösen (über 250 g Kochsalz pro Liter!). Außerdem gibt es so reines Wasser, wie von der Umkehrosmose, in der Natur praktisch nicht, denn die meisten Quellen bringen Wasser mit mehr oder weniger Mineralien hervor. Wasser mit einer ähnlichen Reinheit, Regenwasser, wird nicht getrunken, sondern versickert zunächst im Boden und kommt dann wieder zusammen mit Mineralien ans Licht. Wir können also mit Sicherheit davon ausgehen, daß ein normaler Gehalt an Mineralien im Wasser für das Leben normal und gut ist.


Der Versuch, Ernährungsfehler mit dem Trinken von hochgradig reinem Wasser zu korrigieren, beruhigt zwar das schlechte Gewissen gegenüber dem eigenen Körper, kann aber auf Dauer möglicherweise neue Probleme bereiten. Sinnvoll erscheint das Trinken von hochgradig reinem Wasser deshalb nur in Form einer Kur über 4 bis 8 Wochen. Hierfür sind hochwertige, salzarme Spezialwässer sehr gut geeignet.


Welche Nachteile hat die Umkehrosmose?
Ein bedeutender Nachteil der Umkehrosmose wird fast immer verschwiegen: Durch die Umkehrosmose sinkt der pH-Wert drastisch und das Wasser wird stark sauer. Bei verschiedenen Versuchen sank der pH-Wert von ca. 8 auf nur noch ca. 5,5 und von ca. 7 auf unter 5,0!
Umkehrosmose-Wasser ist so aggressiv, daß es viele Wasserleitungsrohre im Laufe der Zeit auflösen würde. Der saure pH-Wert des Osmose-Wassers kann reduziert werden, indem man es mit normalem Wasser (idealerweise mit einem Aktivkohleblock-Filter gefiltert) vermischt.


Tatsache ist: In der Natur gibt es kein Umkehrosmose-Wasser und es wird auch nicht von allen Menschen vertragen. Beachten sollte man, daß manchmal Umkehrosmose- Anlagen auch nur angeboten werden, weil damit gutes Geld verdient wird. Teilweise wird dabei noch mit unseriösen Wassertests gearbeitet, die dem Kunden eine angebliche Verschmutzung des Trinkwassers vortäuschen. Die bei diesen Tests erzeugten Verfärbungen, Flocken und Schaumteilchen kommen jedoch nicht vom Wasser, sondern von den Elektroden. Dies läßt sich leicht aufdecken, wenn etwas Salz in das reine Umkehrosmose-Wasser gestreut wird.


Welches Wasser ist empfehlenswert?
Wenn wir uns für den täglichen Durst die ursprüngliche Natur als Vorbild nehmen, dann stellt ein sauberes, vitales Wasser mit einem mittleren Mineraliengehalt das Ideal dar. Genau dieses Wasser kann man sich aus Leitungswasser mit einem Aktivkohleblock-Filter zusammen mit einem Wasser-Vitalisierer einfach und preiswert selbst produzieren.

Vertrauen Sie bei der Entscheidung für ein Filtersystem Ihrem gesunden Menschenverstand und Ihrem Gefühl. In der Regel findet das gesunde Leben nicht in den Extremen statt, sondern in der ausgewogenen Mitte!

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TDS Messgeräte & Mikro-Siemenswert

Mit TDS Messgeräten wird der Leitwert in μS/cm (Mikro-Siemens pro cm) gemessen und dann automatisch in ppm (Parts per Million) umgerechnet.
TDS oder Total Dissolved Solids (gesamte gelöste Feststoffe) gibt also nur die Konzentration der gesamten gelösten Ionen (Gesamtsalzgehalt) im Wasser an.

Das Gerät kann keine Stoffe im Wasser analysieren!

Die Leitfähigkeit sagt NICHTS über die Qualität oder eine evtl. vorliegende Schadstoffbelastung aus, sondern es handelt sich um eine quantitative Messung, d.h., nur die Menge und nicht die Art der gelösten Ionen wird ermittelt.
Diese Messgeräte werden hauptsächlich in Verbindung mit Umkehr-Osmose- Anlagen verwendet, um damit die Leistungsfähigkeit der Filtermembrane feststellen zu können. Denn eine nachlassende bzw. defekte Membrane lässt die sonst zurückgehaltenen Ionen durch und somit steigt der Leitwert, der dann wieder in ppm umgerechnet angezeigt wird.


Bei Messungen der elektrischen Leitfähigkeit (EC) und von gelösten Feststoffen (TDS) kommt es meist zu höheren Messwerten gegenüber dem ungefilterten Wasser. Das liegt zum einen an den Messtoleranzen und zum anderen spielt auch die Kalibrierung sowie die Temperatur eine große Rolle. Ausserdem sind u.a. die im Wasser ungelösten Bestandteile mineralischen Ursprungs (also z.B. Kalkpartikel) nicht mehr vorhanden. Deshalb kann der Strom im gefilterten Wasser manchmal auch etwas besser fließen und es wird ein leicht höherer Wert ermittelt, die Unterschiede der Werte sind jedoch sehr gering.

 

Aktivkohlefilter können dem Wasser weder Mineralien entnehmen noch hinzufügen, somit bleibt das Wasser kalkhaltig, meist PH-neutral und der Leitwert wird nicht reduziert!

 

Hier einige Informationen zur elektrischen Leitfähigkeit (EC): Die elektrische Leitfähigkeit bezeichnet die Menge der gelösten Ladungen im Wasser und damit den Ionengehalt (positive Kationen und negative Anionen).
Die Höhe des Ionengehalts spiegelt dabei die Stärke der elektrischen Leitfähigkeit wider, sprich je mehr Ionen sich im Wasser befinden, desto besser leitet es den Strom. Daher auch die Bezeichnung „elektrische Leitfähigkeit“!
Ionen sind Träger elektrischer Ladungen und können je nach Zustand, positiv oder negativ, zu den entsprechenden Gegenpolen wandern. Die im Wasser gelösten Härtebildner sind Ionenverbindungen mit unterschiedlicher Wertigkeit (Na+, Ca2+, OH-, Cl- etc.). Taucht man nun zwei an einer Gleichstromquelle angeschlossenen Elektroden ins Wasser, wandern die positiven Kationen zum negativen Pol (Kathode) und die negativen Anionen zum positiven Pol (Anode).
Durch dieses Schließen des Stromkreises über die im Wasser gelösten Stoffe, fließt ein leichter elektrischer Strom, der gemessen werden kann. Da die Ionenwanderung auch von der Viskosität des Wassers und damit der Temperatur abhängig ist, misst man die elektrische Leitfähigkeit normgemäß stets bei 25°C.

Gemessen wird die elektrische Leitfähigkeit in der Einheit Siemens pro Meter (S/ m), dieser Wert ist wegen der oftmals geringen Werte zu groß, so dass die Leitfähigkeit meist in Mikrosiemens pro Zentimeter (μS/cm) angegeben wird (ein Mikrosiemens entspricht einem millionstel Siemens - 1 μS = 10-6 S).

In unserem Leitungswasser sind es also die gelösten Salze, die Ionen bilden und so für die elektrische Leitfähigkeit verantwortlich sind, hauptsächlich sind dies die Härtebildner Calcium und Magnesium (Kationen) und die dazugehörenden Anionen wie Hydrogencarbonate, Sulfate und Chloride.
Je mehr dieser Härtebildner im Wasser gelöst sind, um so höher ist der Leitwert! Lt. Trinkwasserverordnung darf unser Leitungswasser bis zu 2500 μS/cm haben. Vollentsalztes bzw. destilliertes Wasser hat eine Leitfähigkeit von nahezu null (genau sind es 0,055 μS/cm).

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